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B 27 / B 80 Neu-Eichenberg: Ende der Arbeiten

Neu-Eichenberg, den 18. 12. 2020

Pressemitteilung Hessen mobil

 

Die halbseitige Sperrung mit Ampelregelung auf der B 27 am Abzweig der B 80 bei Neu-Eichenberg wird wie geplant am kommenden Freitag, 18.12.2020 abgeräumt. Grund für die Sperrung war die Anpassung der Fahrbahnhöhe im Anschlussbereich zur B 80.

 

Die Vollsperrung der B 80 wird am Dienstag 22.12.2020 im Laufe des Tages aufgehoben. Die B 80 war seit 6.1.2020 voll gesperrt. Grund war der Abriss und Neubau der B 80-Brücke über die Gleise an der Einmündung auf die B 27.

Bis zum 22.12. erfolgen Restarbeiten wie das Rammen der Schutzplanken und das Aufbringen der Fahrbahnmarkierungen.

 

Das alte Bauwerk war eine Sandsteingewölbebrücke aus dem Jahr 1914. Mit der Elektrifizierung der Bahnstrecke Ende der 1960er Jahre wurden die Gewölbebögen durch eine Stahlträgerkonstruktion ersetzt. Aufgrund der hohen Verkehrsbelastung auf der B 27 und B 80, bis zur Verkehrsfreigabe der A 38, hat sich der Zustand der Brücke deutlich verschlechtert, sodass der Neubau erforderlich war. Das Bauwerk wurde nicht im klassischen Sinne abgebrochen, sondern es wurde segmentiert, also in Teile geschnitten und mit einem Autokran ausgehoben.

 

Die neu zu errichtende Brücke wurde aus Spannbetonn-Fertigteilen konstruiert. Den Überbau bilden fünf Fertigteilträger mit einem Gewicht von je 65 Tonnen, die am 21.07.2020 eingehoben wurden. Die lichte Weite zwischen den Brückenwiderlagern beträgt 24,15 m. Die Brückenwiderlager sind auf Bohrpfählen gegründet, die einen Durchmesser von 120 bis 150 cm haben.

Die Pfähle reichen ca. 16 Meter in den Untergrund um die Lasten aus dem Bauwerk ausreichend auf tragfähige Bodenschichten abtragen zu können. Die Baukosten einschließlich Abbruchkosten und Oberleitungsumbau belaufen sich auf rund 4.500.000 Euro. Die DB Netz AG trägt davon ca. 54 Prozent und die Bundesrepublik Deutschland trägt ca. 46 Prozent.

 

Im weiteren Verlauf der B 80 befand sich noch ein zweite Brücke die im Zuge der Vollsperrung instand gesetzt wurde. Das Bauwerk liegt ca. 250 Meter von dem Brückenneubau entfernt. Beide Bauwerke wurden als eine Gesamtbaumaßnahme abgewickelt. Bei dem instandgesetzten Bauwerk handelt es sich um die Bahnbrücke am Arnstein. An dem 1962 erbauten Bauwerk wurden die Brückenkappen einschließlich Geländer sowie der Fahrbahnbelag samt Abdichtung erneuert. Die Kosten belaufen sich auf rund 600.000 Euro die zu

100 Prozent von der Bundesrepublik Deutschland getragen werden. Darüber hinaus wurde die Fahrbahndecke der B 80 auf den rund 250 Meter zwischen den beiden Brückenbauwerken abgetragen und durch neue Asphaltschichten ersetzt.

 

Weitere Informationen über Hessen mobil unter www.mobil.hessen.de

 

Fulda, 15.12.2020

 

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